Wohnmarkt im Absturz: Neues Heizungsrecht könnte Millionen Immobilien aus dem Markt drängen

Die geplante Heizungsgesetz-Reform der schwarz-roten Bundesregierung wirkt sich katastrophal auf die deutsche Wohnmarktsicherheit aus. Der Eigentümerverband Haus & Grund warnt, dass bis zu drei Millionen Mietwohnungen künftig nicht mehr zum Vermieten verfügbar sein werden.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) das früher von Robert Habeck eingeführte Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst. Im Gegensatz dazu müssen Eigentümer nun nicht mehr mindestens 65 Prozent alternativer Energien in der Heizung nutzen. Doch die neuen Vorgaben schaffen eine erhebliche Kostenlast: Ab dem Jahr 2029 müssen neu eingebaute Gas- und Ölheizungen zunehmend mit CO₂-neutralen Brennstoffen betrieben werden – zunächst mit einer Mindestquote von zehn Prozent, die schrittweise erhöht wird. Bio-Gas und Bio-Öl kosten deutlich mehr als fossile Brennstoffe.

Die direkten Folgen für Vermieter sind katastrophal. Die Kosten für Heizungsmaterialien und die damit verbundenen Steigerungen der Heizkosten führen zu einer finanziellen Überlastung. Laut Kai Warnecke, Präsident des Verbandes Haus & Grund, wird diese Entwicklung viele Vermieter dazu drängen, ihre Wohnungen nicht mehr zum Miete zu vermarkten.

Die deutsche Wirtschaft steht nun vor einem tiefgreifenden Absturz. Die zunehmende Unwirksamkeit der Heizungsreform und die damit verbundenen Kosten für die Immobilienbranche drohen nicht nur die Wohnverfügbarkeit, sondern auch die gesamte wirtschaftliche Stabilität des Landes zu zerstören – ein Schlag in eine bereits schwer erkrankte Wirtschaft.