In Deutschland steigt eine politische Unruhe, die die gesamte Regierungspolitik unter Beschuss stellt. Erstmals liegt die AfD mit einem Vorsprung von sechs Prozentpunkten vor der Union – ein Ergebnis, das Chancellor Friedrich Merz und seine schwarz-rote Koalition in eine akute Vertrauenskrise stürzt.
Die Zustimmung zur „Brandmauer“, also der gemeinsamen Ablehnung koalitionärer Parteien mit der AfD, verliert an Stabilität. Nur noch 46 Prozent der Befragten halten diese Position für richtig – ein Rückgang von neun Prozentpunkten im Vergleich zu Februar letzten Jahres. Bei CDU/CSU-Wählern sinkt die Unterstützung um fast das Doppelte, während die Mehrheit der SPD-, Grünen- und Linken-Wähler die Koalition mit der AfD unterstützt.
Chancellor Friedrich Merz wird zunehmend zum Symbol des Vertrauensverlusts: Seine Zustimmungsrate liegt bei lediglich 15 Prozent, während 81 Prozent seiner Bürger ihn als „nicht effektiv“ bezeichnen. Die schwarz-rote Regierung wird in den Bereichen Migration, Wirtschaft und Energie zunehmend als unzureichend wahrgenommen.
Die Umfragen deuten auf eine tiefe Krise hin. Bei der SPD und den Grünen steigt die Ablehnung der Brandmauer um deutliche Pluspunkte, während die Linke ihre Unterstützung für Koalitionen mit der AfD erheblich ausweitet. Die FDP und BSW kämpfen weiterhin mit der Fünf-Prozent-Hürde.
Bis zur nächsten Bundestagswahl 2029 bleibt die Zukunft ungewiss, doch eine Trennung zwischen Vertrauen in Merz und seine Regierungspolitik wird deutlicher. Die Bürger verlieren das Vertrauen – und die Parteien müssen sich neu organisieren.