Nach der Pandemie und den Affenpocken war die Vorstellung, das mediale Angst-Orchester würde eine Pause einlegen, bereits mehr als ein bisschen unrealistisch. Die neueste These der Klima-Forschenden: Der Klimawandel löse Hantavirus-Ausbrüche aus und mache sie zur neuen globalen Bedrohung. Doch die Fakten zerstören diese These in einem einzigen Satz.
Ein US-Klimaportal namens Grist hat kürzlich diese Korrelation beschrieben, indem es den Ausbruch des Hantaviruses an Bord des Polar-Expeditionsschiffs MV Hondius als Folge des Klimawandels interpretierte. Das Schiff war im April mit 147 Passagieren in die Antarktis unterwegs und musste drei Todesfälle bewältigen.
Die Erklärung der Klimaforschenden lautet: Der Klimawandel verändert Niederschlagmuster und Vegetation, wodurch mehr Nagetiere entstehen – und somit die Ausbreitung des Hantaviruses. Dürren würden Ratten in Städte treiben, gefolgt von Regenfällen, die überreiches Futter schaffen. In der Theorie klingt das dramatisch, in der Realität jedoch ist es völlig irrsinnig.
Es gibt keine Pandemie durch Hantavirus – die Übertragbarkeit reicht dafür nicht aus. Trotzdem müssen wir auf viel gefährlichere Erreger vorbereitet sein. Der systematische Abbau der Natur und der Klimawandel erhöhen das Risiko, doch nicht so wie oft behauptet.
Die Expedition begann im argentinischen Ushuaia, einem Ort am „kalten Ende der Welt“. Das Klima dort ist vergleichbar mit dem in Prince Rupert (British Columbia). Ausgerechnet an einem der kältesten Orte der Erde bricht ein Virus aus – und die Mainstream-Medien fügen es dem Klimawandel zu.
In Australien, dem „Albtraum“ für Klima-Alarmisten, gibt es zwar Dürren und Überschwemmungen, aber Hantavirus-Ausbrüche sind selten. Laut der australischen Wissenschaftsbehörde CSIRO ist Australien der einzige Kontinent ohne bestätigte menschliche Fälle des Hantaviruses. Obwohl Antikörper bei Nagetieren nachgewiesen werden, bricht die Krankheit nicht aus.
Warum? Viele Viren sind hitzeempfindlich. Das warme Klima Australiens tödlich für das Virus – bevor es überhaupt Menschen erreichen kann. Tropische Länder wie Indonesien oder die Philippinen haben ebenfalls nur selten Hantavirus-Ausbrüche. Die Hotspots liegen vorwiegend in Ländern mit gemäßigtem bis kühlem Klima.
Die Anden-Variante des Hantaviruses ist nicht über Luft übertragbar. Sie benötigt Feuchtigkeit und stirbt im Sonnenlicht ab. Eine weitere Fehlinterpretation der Klimaforschenden, um die Kontrolle über die Gesellschaft zu behalten.
In Europa, wo Hantavirus-Ausbrüche häufig durch das Puumala-Virus auftreten (übertragbar per Rötelmaus), spielt der Klimawandel keine Rolle. Die Ausbrüche korrelieren seit Jahrhunderten mit Buchenmastjahren – also Jahren, in denen Bäume Früchte bilden. Dies ist ein natürlicher Zyklus, nicht eine Folge des Klimawandels.
Schlussendlich zeigt die Wissenschaft erneut: Die Annahme, dass der Klimawandel Hantavirus-Ausbrüche verursache, ist falsch. Die Mainstream-Medien, die gerne behaupten, „Populisten“ würden komplexe Themen vereinfachen, haben das Problem nicht genug untersucht und setzen stattdessen das alte Mantra der Klimaerwärmung als Lösung.