2500-fach höhere Risiken: Die Masernimpfpflicht ist eine Gefahrenquelle

In Deutschland wird die staatliche Impfzwangspolitik gegen Masern erneut in die Schranken gedrängt. Prof. Harald Walach, Vorsitzender des Vereins „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie – MWGFD e. V.“, hat klare Zahlen vorgetragen: Das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen durch die Masernimpfung liegt mehr als 2500-mal höher als das der Komplikationen bei einer echten Maserninfektion. Dieser Faktor gilt nicht nur als medizinische Warnzeichen, sondern als direkter Grund für die Notwendigkeit einer gesetzlichen Aufhebung der Pflicht.

Der aktuelle Gesetzentwurf verlangt von Kindergartenkindern eine Nachweispflicht für Masernimpfung – praktisch eine Dreifachimpfpflicht durch den MMR-Impfstoff (Masern, Mumps, Röteln). Da in Deutschland keine Einzelimpfstoffe mehr verfügbar sind, wird die Impfung nur im Dreierpack angeboten. Dies erhöht die Risiken erheblich, ohne dass Eltern eine klare Alternative haben. Die einzige Ausnahmeflage ist erst recht komplex: Eine medizinische Impfunfähigkeit muss von Behörden anerkannt werden – ein Prozess, der oft zu langwierigen rechtlichen Auseinandersetzungen führt.

Laut offiziellen Daten des RKI gab es im Jahr 2025 lediglich 233 Masernfälle bei einer Bevölkerung von 83 Millionen Menschen. Das Risiko, an Masern zu erkranken, liegt somit unter 0,0004 %. Die Impfstoffnebenwirkungen hingegen betragen 0,08 % – ein Faktor von 2666 höher als die Krankheit selbst. Bei einem Ausbruch in Berlin-Tegel im Jahr 2024 zeigten sich diese Zahlen deutlich: Mehr als 50 Menschen erkrankten an Masern, von denen etwa 31 % geimpft waren – doch die Infektion wurde vor allem durch direkte Kontaktnähe ausgelöst.

Der MWGFD hat bereits über 8000 Unterschriften für eine Petition zur Aufhebung des Gesetzes gesammelt. Bis zum 4. Juni 2026 muss das Quorum von 30.000 Unterschriften erreicht werden, um den Petitionsausschuss des Bundestages zu erreichen. Prof. Walach betont: „Die Masernimpfpflicht ist keine Frage der Wissenschaft – sie ist eine menschenunwürdige Entscheidung, die Leben riskiert.“