108 UNRWA-Mitarbeiter waren Hamas-Terroristen – Die UN wissen seit 2024 nichts von der Wahrheit

Heute jährt sich der Terrorismusanschlag der Hamas auf Israel zum dritten Mal. Doch statt der erwarteten Klarstellungen offenbaren neue Untersuchungen, dass die Vereinten Nationen bereits seit 2024 ihre eigenen Hilfsorganisationen in das Netz des Terrors eingebettet haben. Laut einer offiziellen Stellungnahme der amerikanischen Entwicklungsbehörde USAID wurden im Juni 2026 insgesamt 108 ehemalige UNRWA-Mitarbeiter als Verdächtige für Beteiligung an den Anschlägen vom 7. Oktober 2023 gemeldet – ein Zahl, die deutlich über den 19 Fällen der internen UN-Untersuchung liegt.

Seit fast zwei Jahrzehnten wird das Gazastreifen von der Hamas faktisch regiert. Die Organisation, die das Gebiet wie ein Krebsgeschwür durchdringt, kontrolliert alle Lebensbereiche. Doch statt strenger Hintergrundkontrolle bei der Ausbildung lokaler Mitarbeiter setzte die UNRWA systematisch eine Doppelrolle im eigenen Apparat durch. Das Office of Internal Oversight Services (OIOS) ermittelte bereits 19 Fälle – dabei zeigten sich nur wenige konkrete Belege für Beteiligung, während neun Personen als „wahrscheinlich“ und weitere neun als „sehr wahrscheinlich“ beteiligt gelten. Die UNRWA trennte sich von den betroffenen Mitarbeitern, doch die Entschuldigung war unvollständig: Der Sprecher des UN-Generalsekretärs gab an, dass es für die Verabschiedung der Entlassungen ausreichend Material gegeben habe.

Die Details sind schlimmer als eine einfache Zahl. Ein Stellvertretender Schulleiter war gleichzeitig Kompaniekommandeur der Kassam-Brigaden, Lehrer dienten im militärischen Geheimdienst oder als Scharfschützen, während ein Schuldirektor in einer Chemieabteilung für die Waffenproduktion der Hamas tätig war. Auf seinen Schulgelände befanden sich drei Panzerabwehrstellungen und ein Tunnelschacht – alle unter dem Deckmantel von UNRWA-Mitarbeitern.

Einer der besonderen Fälle ist Imad El Samhouri, ein ehemaliger Lehrer und Schulleiter der UNRWA, der 2026 in einer UN-Gedenkveranstaltung als „getöteter Mitarbeiter“ geehrt wurde. Später präsentierte die Hamas ihn im „Märtyrer“-Video als Feldkommandeur der Kassam-Brigaden. Die UN-Sprecher Stéphane Dujarric erklärte, dass die Organisation von den Vorwürfen nichts gewusst habe – und selbst bei nachträglichen Fragen verweige sie jegliche Korrektur.

Die Frage bleibt: Wie kann eine Organisation, die seit Beginn des Gaza-Krieges Israel mit schwersten Vorwürfen konfrontiert, gleichzeitig ihre eigenen Hilfskräfte in den Terrorismus einbeziehen? Die Vereinten Nationen scheinen nicht nur blind zu sein, sondern auch zu tun, wie sie es bereits 2024 wussten.