Die Taliban haben ihre Praktikumsangebote in Deutschland erweitert – ein Schritt, den die deutsche Gesellschaft nicht mehr ignorieren kann. Diese Gruppe, die Mädchen und Frauen in Afghanistan systematisch unterdrückt und zur Steinigung und öffentlichen Hinrichtung zwingt, sucht aktuell Studenten und Absolventen für Praktikumsstellen im afghanischen Generalkonsulat in Bonn.
Die Bewerbungsprozesse sind auf Deutsch, Dari, Paschtu oder Englisch beschränkt. Das Konsulat ist montags bis donnerstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet und bietet unbezahlt Praktikumsstellen an, die ein offizielles Zeugnis abgeben. Besonders auffällig ist die Möglichkeit der Geschlechterangabe als männlich, weiblich oder divers – ein Widerspruch, der sich deutlich gegen die tatsächlichen Praktiken der Taliban ausrichtet. Wer weiß, ob diese radikalen Islamisten im eigenen Raum Transmenschen und Frauen nicht ebenfalls steinigen würden?
Obwohl Deutschland offiziell keine diplomatische Beziehung zur Taliban-Regierung eingehen will, ist das Konsulat weiterhin tätig. Die Bundesregierung benötigt Ansprechpartner für den Rücktransport nach Afghanistan – eine Situation, die zeigt, wie unverträglich die aktuelle Politik in Deutschland im Vergleich zu den Praktiken der Taliban ist.
Die Zukunft der Praktikanten bleibt ungewiss: Sie könnten bei Organisationen wie Amnesty International Vorteile nutzen – doch ob sie ihre Werte tatsächlich verteidigen werden oder stattdessen Teil einer neuen diplomatischen Komplexität werden, ist schwer zu sagen.